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Die Medem
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Die Medem ist ein Fluss im Mündungsgebiet der Elbe. Sie ist auf einer Länge von 15,9 Kilometer für kleine Boote schiffbar und führt von Ihlienworth über Pedingworth und Neuenkirchen nach Otterndorf, wo sie zusammen mit dem Hadelner Kanal in einen gemeinsamen Außenpriel in die Elbe mündet.
Nach großer wirtschaftlicher Bedeutung bis zum Ende des 19. Jahrhunderts für die Entwicklung und den Bestand der Stadt Otterndorf ist die Medem heute im Wesentlichen bedeutend für die Entwässerung des Landes Hadeln. Gebildet hat sich die Medem aus einem Priel, der in der Vorzeit das Gebiet des heutigen Hadeln und Sietland entwässerte.
Im Sommer werden auf den ehemaligen Hamburger Hafenbarkassen "MS Jens" oder der MS "Onkel Heinz" Rundfahrten angeboten. So geht es auf der Medem zu verschieden langen Fahrten vom Anleger am Großen Specken oder dem Anleger an der Schleuse bis nach Neuenkirchen, Pedingworth oder Ihlienworth. Es darf nur mit ca. sechs Kilometer pro Stunde gefahren werden, da die Ufer des Flußes nicht befestigt sind. Diese Schleichfahrt dient zur Schonung der Uferböschung und lässt viel Zeit für die Beobachtung der malerischen Ufervegetation.
In den Sommermonaten werden in Ihlienworth Bootsfahrten auf Ausflugskähnen angeboten, die ursprünglich aus dem Spreewald stammen. In die Kähne wurden aber kleine Elektromotoren eingebaut, da das Staken (fortbewegen mit einer langer Stange) auf weichem Untergrund nur sehr schwer geht. |
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(Foto: Ingeborg Piechottka M.A., Essen)

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Durch die unberührte Natur sind viele Tiere an den Ufern anzutreffen. Wasserhühner, Graureiher, Wildenten, Kiebitze oder Kormorane zeigen nur geringe Scheu vor den langsam fahrenden Booten, wogegen der Eisvogel sehr scheu ist und wird nur selten gesichtet wird.
Für Angler ist die Medem ein sehr beliebtes Revier, die große Anzahl an Hechten, Karpfen, Aalen, Barschen, Schleien und Zandern spricht für eine inzwischen wieder sehr gute Wasserqualität. |
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Die Medem Hier vom romantischen Philosophen- weg aus fotographiert. (Foto: Ingeborg Piechottka M.A., Essen)

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(Foto: Ingeborg Piechottka M.A., Essen)
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